19.04.2026

Digitalisierung und KI – Modul 4 des Grete-Rehor-Lehrgangs 2025/2026

Zwei intensive Tage, 21 engagierte Teilnehmerinnen und ein Thema, das unsere Zeit prägt – Modul 4 des Grete-Rehor-Lehrgangs widmete sich Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

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KI und Digitalisierung – von allen Seiten beleuchtet

Was macht Künstliche Intelligenz in der Politik möglich? Wo liegen die Risiken? Und wie verändert Digitalisierung unsere Gesellschaft, unsere Kommunikation und unseren politischen Handlungsspielraum? Diese Fragen standen im Mittelpunkt von Modul 4 des 5. Grete-Rehor-Lehrgangs. 21 engagierte Teilnehmerinnen aus ganz Österreich – von Vorarlberg bis ins Burgenland – kamen am 16. und 17. April 2026 am Campus Tivoli in Wien zusammen, um sich gemeinsam mit einem hochkarätigen Referentinnen- und Referententeam diesen Themen zu widmen: praxisnah, vielschichtig und mit dem Mut, auch unbequeme Perspektiven zuzulassen.

Chancen, Risiken und Geschlechterlücken

Den Einstieg am Donnerstag machte Bettina Wittmann von der WU Wien. Sie beleuchtete, wie KI für Marketing nutzbar gemacht werden kann, welche Chancen und Gefahren damit verbunden sind – und was das konkret für die Politik bedeutet. Sanja Cancar von PaiperOne GmbH widmete sich einem oft übersehenen, aber wichtigen Aspekt: den Geschlechterlücken im Bereich der Künstlichen Intelligenz – ein Beitrag, der für lebhafte Diskussion sorgte. Den Abend beschloss ein persönliches Kamingespräch mit Claudia Höbarth, Direktorin des Campus Tivoli, das den ersten Tag würdig abrundete.

Vom Algorithmus bis ins Bundeskanzleramt

Der Freitag brachte weitere spannende Perspektiven. Maria Steiner-Selenić eröffnete mit einem Blick auf digitale Kommunikation und die Rolle von Social-Media-Plattformen in der Politik. Martin-Hannes Giesswein, Autor und Digitalökonom, zeigte auf, was KI-Einsatz in Unternehmen heute bereits leistet – und wohin die Entwicklung führt. Im Bundeskanzleramt gaben Johanna Resch und Karoline Angerer Einblick in die konkreten Gestaltungsmöglichkeiten im Politikfeld Digitalisierung – ein Termin, der das Thema unmittelbar mit politischer Realität verknüpfte. Den Abschluss bildete Susanne Leitner, KI-Trainerin und zertifizierte Erwachsenenbildnerin, mit einem Beitrag zur kritischen Medienkompetenz in Zeiten Künstlicher Intelligenz – zwischen Algorithmus und narrativer Macht.

Aktiv ins Tun kommen

Was dieses Modul besonders ausgezeichnet hat, war nicht nur die inhaltliche Tiefe, sondern vor allem die Art, wie die Themen erarbeitet wurden. Die Teilnehmerinnen waren keine passiven Zuhörerinnen – sie kamen aktiv ins Tun, diskutierten in der Gruppe, tauschten Erfahrungen aus und brachten ihre eigenen Perspektiven ein. Genau diese Vielfalt – an Blickwinkeln, Hintergründen und Zugängen – macht den Grete-Rehor-Lehrgang aus. Jede Referentin, jeder Referent hat dazu beigetragen, dass die Teilnehmerinnen mit tieferem Verständnis, neuen Einblicken und einem gewachsenen Netzwerk nach Hause fahren konnten.

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