20.01.2026

Mag. Stefan Gratzl

Leiter der Abteilung Bildung WKNÖ 

 Folgende Maßnahmen sind 2035 umgesetzt:  

  • Ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr ist eingeführt.  
  • Ein bundesweiter Bildungsplan für 0 bis 6-jährige ist in Kraft.  
  • Es gibt einen Bundesrahmenlehrplan.  
  • Eine Bildungsgarantie als Abschluss auf der 8. Schulstufe ist eingeführt.  
  • Für 6- bis 14-Jährige gibt es eine gemeinsame Ganztagesschule.  
  • An den AHS gibt es einen eigenständigen Unterrichtsgegenstand „Bildungs- und Berufsberatung“.  
  • Die Input-Outcome-Relation im Bildungswesen ist wesentlich verbessert.  
  • Deutschförderpaket, Verpflichtende Sommerschule und Verbindliche Elternarbeit haben zur wesentlichen Verbesserung beigetragen.  
  • Die Kompetenzen für Berufsbildung (BS & BHS) sind in einem Staatssekretariat für Skills und Berufsbildung gebündelt.  
  • Finanzierung: Es sind mehr Mittel für qualitätsvolle Elementarpädagogik zur Verfügung gestellt.  
  • Es gibt eine ergebnisorientierte Finanzierung der Sekundarstufe II (nach der Anzahl der Absolvent:innen, nicht nach Anzahl der beginnenden Schüler:innen).  
  • Das Image der Lehre ist wesentlich gesteigert.  
  • Es gibt ausreichende Finanzmittel zur Sicherstellung der Finanzierung der Lehrstellenförderung und der Qualitätssicherung der Lehrlingsausbildung.  
  • Die PTS hat wieder den Stellenwert, den sie verdient, verbunden mit einem Ausbildungszertifikat. Dieses ist ein verbindlicher Nachweis berufsrelevanter Kompetenzen, ein Alleinstellungsmerkmal der PTS sowie eine Orientierungshilfe für Betriebe und Jugendliche.  
  • Die Lehrer:innen-Ausbildung ist praxisorientiert und stattet die Junglehrer:innen mit pädagogischem Rüstzeug aus (weniger wissenschaftliche Arbeit, mehr Praxis).  
  • Unternehmer:innen wurde es wesentlich erleichtert, neben der Selbständigkeit Wissen auch an Landesberufsschulen zu vermitteln (kein Erfordernis mehr für eine pädagogische Pflichtausbildung; der Ausbilderkurs reicht aus).  
  • Die Schulsprengel für die Berufsschulen sind aufgelöst.  
  • Es stehen genug Finanzmittel für die Lehrlingsmobilität zur Verfügung.  
  • Es gibt 2023 eine Vielzahl an HBB-Qualifikationen, welche einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftequalifizierung leisten.  
  • Sämtliche Formen der beruflichen Qualifikation werden als gleichwertig von der Gesellschaft betrachtet (egal ob Lehre, Matura oder Studium).  
  • Die Durchlässigkeit im tertiären Bereich ist wesentlich verbessert.  
  • Die Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist gestärkt, öffentliche Programme tragen dafür Sorge.  
  • Es gibt gleiche Finanzierungsprinzipien auf der Stufe der tertiären Bildung: Gleichstellung der Finanzierung der Höheren Beruflichen Bildung mit der akademischen Bildung durch einen vergleichbaren Ressourcenmix von öffentlichen und privaten Mitteln ist umgesetzt.  
  • Individuelle Bildungskonten zur Förderung beruflicher Weiterbildung sind eingeführt.  
  • Es wurde eine Bildungsprämie für Unternehmen zur Unterstützung betrieblicher Weiterbildung verwirklicht. 

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