06.03.2026

Starke Frauen. Viele Rollen.

Zwischen Beruf, Familie und gesellschaftlicher Verantwortung
Mit klaren Worten eröffnete Direktorin Claudia Höbarth den Abend: Der Weltfrauentag sei kein Pflichttermin im Kalender, sondern ein Erinnerungspunkt – ein Moment, der sichtbar mache, wie viel Frauen tragen, wie viel sie gestalten und wie oft sie dabei dennoch unsichtbar bleiben. Dieser Gedanke prägte die gesamte Veranstaltung „Starke Frauen. Viele Rollen.“ am Campus Tivoli.

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Auf dem Podium versammelten sich Frauen mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen und Verantwortungsbereichen:
Anna Veith, ehemalige Skirennläuferin, heute Unternehmerin und Mutter.
Juliane Bogner-Strauß, Nationalratsabgeordnete und Obfrau der ÖVP-Frauen.
Irene Neumann-Hartberger, Bundesbäuerin, Nationalratsabgeordnete und Vertreterin eines landwirtschaftlichen Familienbetriebs.
Lana Ganselmayer, Referatsleiterin für Neuaufnahmeverfahren und Recruiting im Bundesministerium für Inneres.

So unterschiedlich ihre beruflichen Hintergründe sind, verbindet sie doch eines: Sie übernehmen Verantwortung – im öffentlichen Raum, in politischen Funktionen, in wirtschaftlichen Strukturen und im familiären Umfeld. Und sie stehen beispielhaft für die vielen Rollen, die Frauen tagtäglich ausfüllen.
Im Zentrum des Abends stand die Frage, wie Frauen zwischen Beruf, Familie und gesellschaftlicher Verantwortung ihren eigenen Weg finden. Dabei wurde deutlich, dass Stärke viele Facetten hat: Sie zeigt sich im öffentlichen Auftreten ebenso wie im konsequenten Dranbleiben hinter den Kulissen. Nicht jedes Vorbild steht auf einer Bühne – viele stehen schlicht jeden Morgen auf, übernehmen Verantwortung und gehen weiter, trotz Gegenwind oder Zweifel.
Empowerment bedeute, so ein zentrales Motiv des Abends, den eigenen Platz nicht zu erbitten, sondern ihn einzunehmen – mit Kompetenz, Haltung und gegenseitiger Unterstützung. Genau hier setzt auch der Anspruch des Campus Tivoli an: Räume zu schaffen, in denen Frauen nicht nur sichtbar sind, sondern wirksam werden. LeadHERship-Gespräche mit Role Models, Mentoring-Initiativen und der Grete-Rehor-Lehrgang stehen exemplarisch für diesen Weg.

Die Veranstaltung war damit weit mehr als eine Würdigung zum Weltfrauentag. Sie war Einladung und Ermutigung zugleich: einander zuzuhören, Erfahrungen zu teilen und Netzwerke aktiv zu stärken.

Ein Abend, der zeigte, was Frauen alles können – und der Mut machte, das Mögliche weiter zu vergrößern.

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