20.01.2026

Univ.-Prof. HR MMag. DDr. Erwin Rauscher

Rektor der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich

Schulpädagogischer Zugang 

  • Idee 1: Brückenbau – Transition von der Nahtstellendiskussion zur Übertritts-/ Übergangspädagogik 
  • Idee 2: Bildungspass – freiwillig, europäisch, biographisch (analog zum Impfpass) 
  • Idee 3: Performanzorientierte Prozessbetreuung statt bilanzvergleichende Produktprüfung bei Lernergebnissen 
  • Idee 4: Kultur der Digitalität statt Digitalisierungshypertrophie 
  • Idee 5: Kulturerbe-Pädagogik als Global Citizenship Education 
  • Idee 6: PKW – partizipative, kollaborative, werteorientierte Unterrichts- und Lebensgestaltung 
  • Idee 7: Gemeinsinn – Pädagogik des Miteinanders und der Mitverantwortung 
  • Idee 8: Umwelt – Mitwelt – Unswelt – Wirwelt als Paradigmen von Schulkultur 
  • Idee 9: Care Culture – gelebte Solidarität aus Freiheit als Mitverantwortung; moralischer Impetus gegenüber der Schulgemeinschaft; ethischer Anspruch gegenüber der Gesellschaft 
  • Idee 10: Futures Literacy – Resilienz, Unsicherheiten begegnen mit Kulturoptimismus 
  • Idee 11: Science Literacy – Wissenschaftsverständnis lernen und lehren 
  • Idee 12: Demokratie & Bildung – Respekt stärken, Werte leben, Zukünfte gestalten 

Organisationaler Zugang 

  • Idee 13: Legistische und operative Stärkung des Zusammenwirkens von Bildungsdirektionen und Hochschulen 
  • Idee 14: Radikaler Abbau von zentraler ministerieller Bürokratie samt Beamtenapparat mit dessen Machtansprüchen durch Vergleichszahlenmessung 
  • Idee 15: Internationalisierung durch Modellierung und Betreuung schulischer Austauschprogramme 
  • Idee 16: Forcierung von kommunalen Dialogräumen zu gesellschaftsrelevanten Themen 
  • Idee 17: Etablierung von Kulturerbe-Botschafter*innen an Schulen (lokal, regional, europäisch, global) 
  • Idee 18: 2-Schienen-1-Weg-Modell als Abkehr von „höheren“ Schulen, aber ohne Gesamtschulkalkül, hin zu Berufsweltorientierung und Wissenschaftsorientierung (Realschulformen UND Gymnasialschulformen) gleichrangig entwickeln 
  • Idee 19: Pädagog*innenbildung will nicht die „Besten“, sondern sucht die Richtigen, wählt die Bestgeeigneten aus, fordert und fördert sie auf ihrem Weg, zu den Besten zu gehören 
  • Idee 20: „Innovitas“ als strukturierte Unterstützung der wachsenden selbstverantwortlichen Autonomiebestrebungen durch professionsorientiert begleitende (nicht beratende) Schulentwicklung 
  • Idee 21: Begleitendes psychosozial geschultes Personal in multiprofessionellen Teams, bedarfsorientiert anforderbar, nicht standortgebunden 
  • Idee 22: Transition des Sitzenbleibens in klassenform-ergänzende Kursmodelle mit Lernwerkstätten in Flächenfächern samt Diploma Supplements als Zeugnis-Ergänzungen 

Gesellschaftspolitischer Zugang 

  • Idee 23: Bildung positiv konnotieren (als Potentialentfaltung statt Lernen müssen versus Freizeit haben dürfen) 
  • Idee 24: Breites Inklusionsverständnis als (schulformenunabhängiger) ethischer Auftrag zur Mitmenschlichkeit: Inklusionsdiskurs nicht als Glaubenskrieg um (einförmige) Schulstruktur 
  • Idee 25: Führungskultur (statt Leadership) mit moralischer Verantwortung für den Standort und einer ethischen Mitverantwortung für die Gesellschaft 

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