20.01.2026

Christine Schmutz M.A. M.A. B.Ed.

Schulqualitätsmanagerin

Qualitätsmanagement: 

Datenschutz, Chancengerechtigkeit sowie psychische und physische Gesundheit stehen an oberster Stelle. Schule hält Balance zwischen Technologie und Menschlichkeit – digitale wie emotionale Empathie sind zentrale Erziehungsziele. Zeitstruktur und Ferienordnung sind mit der Arbeitswelt der Eltern abgestimmt. Globale und lokale Vernetzung macht Lerninhalte erlebbar, Berufsbilder greifbar. Unterricht erfolgt hybrid und ortsunabhängig, Technologie ist Werkzeug, kein Ersatz. Schule ist Lebens- und Lernraum: offen, flexibel, modular. Ganztägige Schulformen verbinden Lernen und Erholung. Klare Richtlinien sichern Qualität, getragen von Lehrergewerkschaften. 

Führen und Leiten: 

Schulleitungen sind Mediatoren und Mentoren, gestalten Schule als lernende Organisation, steuern evidenzbasiert mit Daten zu Lernprozessen, Zufriedenheit und Inklusion. Sie tragen Verantwortung für digitale Ethik, Datenschutz, Transparenz und fördern agile Teams (z. B. Nachhaltigkeit, KI & Ethik). Coaching-Kultur, Feedback und Mentoring sind etabliert. Personalentwicklung basiert auf Lernanalytik, Supervision und Teamarbeit. Bildungsgerechtigkeit, Inklusion, ökologische und soziale Nachhaltigkeit stehen im Fokus. Pädagogische Experimente werden initiiert und evaluiert. Zentrale Grundlage allen Handelns bleibt die Beziehungsarbeit. 

Lehren und Lernen: 

Lehrkräfte sind Mentoren, fördern individuelle Stärken und Lernrhythmen, frei von Beurteilungsdruck. Sie befähigen Schüler, Verantwortung zu übernehmen, kritisch und demokratisch zu denken. KI erstellt individuelle Lernpläne, Lehrkräfte schulen emotionale Intelligenz. Lernen geschieht für das Leben, nicht für Noten – Reflexion, Kreativität und Kooperation prägen den Unterricht. Weltweite Vernetzung ermöglicht gemeinsame Projekte auf Englisch. Multiprofessionelle Teams unterstützen individuelle Förderung. Lehrpläne verbinden digitale und analoge Welt, setzen auf Kompetenzen statt Faktenwissen. Lernfortschritte zählen mehr als Jahrgangsstufen, Beurteilung erfolgt extern. Lehrkräfte reflektieren regelmäßig mit Coaches und Kollegien. 

Schulpartnerschaft: 

Eltern und Lehrkräfte sind aktive Erziehungspartner, pflegen gemeinsam die Lernbiografie der Kinder. Eltern-Lehrkräfte-Netzwerke fördern kulturelles Verständnis. Gemeinsame Werte, Normen und Rituale prägen das Schulklima. 

Ergebnisse: 

Menschen sind orientiert, empathisch, kritisch und kreativ. Schule vermittelt soziale, digitale und emotionale Intelligenz als Fundament menschlicher Einzigartigkeit. Demokratie, Nachhaltigkeit und Verantwortung prägen das Handeln. Gesundheit und Motivation steigen, Burnout und Schulverweigerung sinken unter 0,5 %. Bildung trägt zu wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Wachstum bei. 

Was Schule 2035 nicht ist: 

Ein lebloser, technisierter Ort. Keine Gesichtserkennung oder KI-gesteuerten Lernpläne. Lehrkräfte bleiben Mentoren, keine Datenmanager. Menschlichkeit steht über Maschinen – Pausenräume bleiben Orte echter Begegnung. 

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